
Elektroautos
Brauchst du ein Elektroauto? Vergleiche hier die besten Elektroautos, auch bekannt als EVs. Entscheide dich für ein kleines, kompaktes Modell oder lieber für einen großen SUV? Wir haben alle umweltfreundlichen EVs für dich aufgelistet und zeigen dir die Preise mit einem Privatleasingvertrag.

Elektroautos auf NewMobile.com? Ein EV ist doch kein Handy! Nun, „Auto“ steht eigentlich für „Automobil“. Und wir beschränken uns auf NewMobile.com ausschließlich auf EVs. Auch darin steckt eine Batterie und ein Bildschirm. Es handelt sich also praktisch um Smartphones auf Rädern.
Elektroauto-Marken
Die Anzahl der Marken, die ein oder mehrere Elektroautos im Sortiment haben, lässt sich mittlerweile (glücklicherweise) nicht mehr an einer Hand abzählen. Nahezu jede Marke, die etwas auf sich hält, hat bereits ein Modell im Angebot oder arbeitet daran. Einige beliebte Marken für Elektroautos sind:
- Audi-Elektrofahrzeuge
- BMW-Elektrofahrzeuge
- Citroën-Elektrofahrzeuge
- Dacia-Elektrofahrzeuge
- Kia-Elektrofahrzeuge
- Mercedes-Benz-Elektrofahrzeuge
- Opel-Elektrofahrzeuge
- Tesla-Elektrofahrzeuge
- Volkswagen-Elektrofahrzeuge
- Volvo-Elektrofahrzeuge
Geschichte der Elektrofahrzeuge
Elektroautos sind älter, als die meisten Menschen denken. Einige der ersten Autos verfügten bereits über einen elektrischen Antrieb. Dazu wurde meist eine Blei-Säure-Batterie verwendet, da diese einfach und kostengünstig herzustellen war. Elektroautos waren vor allem in Städten beliebt, in denen Strom leicht verfügbar war. Außerhalb der Stadt sah man Elektroautos nur selten. Letztendlich sollten Verbrennungsmotoren, die mit fossilen Brennstoffen betrieben wurden, den Markt aufgrund der geringeren Kosten und der größeren Reichweite dominieren. Ab 1915 verschwanden rein elektrische Autos fast vollständig vom Markt.
Erst nach der Ölkrise in den 1970er Jahren und der Erkenntnis, dass CO₂-Emissionen zur Erderwärmung beitragen, begann das Interesse am elektrischen Antrieb wieder zu wachsen. Inzwischen standen auch zahlreiche neue Technologien zur Verfügung, darunter Lithium-Batterien. Toyota schloss sich diesem Trend an und brachte 1997 den Prius auf den Markt – ein Auto, das neben einem Verbrennungsmotor auch über einen Elektromotor verfügte. Durch diesen Hybridantrieb sank der Kraftstoffverbrauch erheblich. Der Prius war also kein reines Elektroauto.
Der im Jahr zuvor vorgestellte GM EV1 war zwar ein reines Elektroauto, doch davon wurden letztendlich nur tausend Stück verkauft. In dieser Hinsicht schnitt der 2008 eingeführte Tesla Roadster besser ab, auch wenn davon nicht mehr als 2.500 Stück verkauft wurden. Dennoch erwies sich dies als Ausgangspunkt für das enorme Wachstum, das Elektroautos erleben sollten. Dies lag unter anderem daran, dass andere Hersteller eigene Modelle auf den Markt brachten, wie Nissan mit dem Leaf, Renault mit dem Zoe und BMW mit dem i3. Ganz zu schweigen vom Verkaufserfolg des Tesla Model 3.
Funktionsweise eines Elektroautos
Ein Elektroauto wird von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben. Die dafür benötigte Energie stammt aus einer Batterie. Indem man beim Aufladen auf nachhaltigen Strom aus Solarzellen oder Windkraftanlagen setzt, ist es möglich, emissionsfrei zu fahren. Bei der Herstellung eines Elektroautos entstehen natürlich Emissionen.
Typen
Es gibt verschiedene Arten von Elektroautos, die von vollelektrischen Fahrzeugen über teilweise elektrisch betriebene bis hin zu rein verbrennungsbetriebenen Fahrzeugen reichen. Die gängigsten Typen sind:
- BEV / FEV – Battery / Full Electric Vehicle (100 % elektrisch)
- PHEV – Plug-in Hybrid Electric Vehicle (Benziner mit Stecker)
- BAHV – Battery Assisted Hybrid Vehicle (Mild-Hybrid, Verbrennungsfahrzeug ohne Stecker)
- FCEV – Fuel Cell Electric Vehicle (Wasserstoffauto)
- ICE – Internal Combustion Engine (Auto mit Benzin-, Diesel- oder LPG-Antrieb)
Verschiedene Batterietypen
Die meisten Elektroautos verfügen über eine Lithium-Ionen-Batterie. Diese Art von Akkus besteht aus einer Kathode (+), einer Anode (-) und einem flüssigen Elektrolyten, zwischen denen sich die Ionen bewegen können. Der Vorteil von Li-Ionen-Akkus liegt in der hohen Energiedichte, dem geringen Gewicht und der langen Lebensdauer. Der Nachteil ist, dass für die Herstellung Kobalt benötigt wird, dessen Gewinnung nicht umweltfreundlich ist und mit Menschenrechtsverletzungen einhergeht.
Daher wird nach neuen Akkutypen gesucht. Dabei gilt vor allem Lithium-Eisenphosphat (LiFePO₄ oder LFP) als vielversprechender Nachfolger von Li-Ionen-Akkus. Bei diesem Typ wird kein Kobalt verwendet. Auch die Festkörpertechnologie ist vielversprechend, hat sich jedoch bislang noch nicht bewährt.
Aufladen
Eine leere Batterie muss aufgeladen werden. Der logischste Ort dafür ist zu Hause. Das ist bereits mit einer normalen 230-V-Steckdose und einem „Granny“-Ladegerät (Modus 2) möglich. Das ist jedoch nicht besonders schnell. Hier bietet eine Ladestation Abhilfe. Diese kann höhere Leistungen verarbeiten und verfügt über einen passenden Stecker. Welchen Stecker Sie benötigen, hängt von Ihrem Fahrzeug ab.
Unterwegs kann an einer öffentlichen Ladestation oder einer Schnellladestation aufgeladen werden. Letztere findet man meist am Rande der Autobahn. Diese Art von Ladestation arbeitet meist mit Gleichstrom, kann noch mehr Leistung liefern und eine Batterie dadurch schneller aufladen. In den Niederlanden sind einige Anbieter von Schnellladestationen tätig, darunter Fastned. Einige Hersteller verfügen über ein eigenes Netz an Schnellladestationen, wobei Tesla mit seinem Supercharger der bekannteste ist.
Der Steckertyp, mit dem Ihr Auto aufgeladen werden kann, variiert von Marke zu Marke, aber die gängigsten sind:
- CCS – Combined Charging System
- CHAdeMO
- Tesla-Stecker
- Typ 1 (Yazaki)
- Typ 2 (Mennekes)
