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Camera Phones

Die besten Kamerahandys im Vergleich

Kamerahandys ersetzen für viele Menschen die separate Kamera, weshalb die Kamera oft der ausschlaggebende Grund für die Wahl eines bestimmten Geräts ist. In dieser Übersicht findest du die Geräte mit den besten Kameras, und weiter unten erfährst du, worauf du selbst bei einem guten Kamerahandy achten solltest. Wir verdienen an keiner Marke oder keinem Gerät mehr als an anderen, daher sagt die Reihenfolge nichts über unsere Präferenz aus. Nutze die Filter, um die Übersicht auf das einzugrenzen, was du suchst.

Camera Phones

Die beliebtesten Kamerahandys

Apple iPhone 17 Pro (A3523)Apple iPhone 17 Pro (A3523) Cosmic Orange
€ 1.154,43 oder € 59,99 mtl.
4 kleuren
    Motorola SignatureMotorola Signature Grün
    € 832,00 oder € 40,99 mtl.
    3 kleuren
      Honor Magic8 Pro (BKQ-N49)Honor Magic8 Pro (BKQ-N49) Blau
      € 908,00 oder € 44,99 mtl.
      3 kleuren
        Vivo X300 Pro (V2514)Vivo X300 Pro (V2514) Braun
        € 1.082,00 oder € 58,99 mtl.
        1 kleur

          Alle Kamerahandys

          Gefunden: 38 handys
          Apple iPhone 17 Pro (A3523)Apple iPhone 17 Pro (A3523) Cosmic Orange
          € 1.154,43 oder € 59,99 mtl.
          4 kleuren
          Motorola SignatureMotorola Signature Grün
          € 832,00 oder € 40,99 mtl.
          3 kleuren
          Honor Magic8 Pro (BKQ-N49)Honor Magic8 Pro (BKQ-N49) Blau
          € 908,00 oder € 44,99 mtl.
          3 kleuren
          Vivo X300 Pro (V2514)Vivo X300 Pro (V2514) Braun
          € 1.082,00 oder € 58,99 mtl.
          1 kleur
          Xiaomi 15T Pro (2506BPN68G)Xiaomi 15T Pro (2506BPN68G) Grau
          € 596,00 oder € 34,99 mtl.
          3 kleuren
          Apple iPhone 17 Pro Max (A3526)Apple iPhone 17 Pro Max (A3526) Cosmic Orange
          € 1.290,00 oder € 59,99 mtl.
          4 kleuren
          Apple iPhone Air (A3517)Apple iPhone Air (A3517) Cloud White
          € 904,00 oder € 48,99 mtl.
          4 kleuren
          Apple iPhone 17 (A3520)Apple iPhone 17 (A3520) Grün
          € 1.022,49 oder € 52,99 mtl.
          5 kleuren
          Google Pixel 10 Pro XL (G45RY)Google Pixel 10 Pro XL (G45RY) Moonstone
          € 899,99 oder € 49,99 mtl.
          2 kleuren
          Google Pixel 10 Pro (GEHN3)Google Pixel 10 Pro (GEHN3) Moonstone
          € 681,00 oder € 37,99 mtl.
          2 kleuren
          Samsung Galaxy Z Flip 7 (F766)Samsung Galaxy Z Flip 7 (F766) Blue Shadow
          € 779,00 oder € 42,99 mtl.
          4 kleuren
          Samsung Galaxy Z Fold 7 (F966)Samsung Galaxy Z Fold 7 (F966) Blue Shadow
          € 1.199,00 oder € 59,99 mtl.
          4 kleuren

          Worauf solltest du bei einem Kamerahandy achten?

          Fang damit an, was du fotografierst. Wer vor allem Kinder und Haustiere in Innenräumen fotografiert, braucht etwas anderes als jemand, der im Urlaub heranzoomen oder im Dunkeln ein Konzert filmen möchte. Danach schaust du dir die drei Dinge an, die das Bild wirklich bestimmen: wie viel Licht der Sensor einfängt, welche Objektive verbaut sind und was die Software mit dem Ergebnis macht.

          Worin unterscheiden sich Kamerahandys wirklich?

          In diesen Punkten unterscheiden sich die oben genannten Modelle.

          • Sensorgröße: Ein größerer Sensor nimmt mehr Licht auf, was man besonders in der Dämmerung und in Innenräumen bemerkt; allerdings führt dies zu einer dickeren Kameraausbuchtung.
          • Teleobjektiv: Nur ein echtes Teleobjektiv, ob periskopisch oder nicht, liefert Details beim Heranzoomen; ohne ein solches Objektiv schneidet das Gerät Teile des Bildes ab.
          • Bildstabilisierung: Sie entscheidet darüber, ob ein Foto bei schlechten Lichtverhältnissen scharf bleibt und ob Videos verwacklungsfrei sind. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den Geräten.
          • Selfie-Kamera: der Frontkamera wird viel weniger Aufmerksamkeit geschenkt als der Rückkamera, obwohl viele Menschen sie am häufigsten nutzen.
          • Bildverarbeitung: Zwei Geräte mit demselben Sensor liefern unterschiedliche Fotos, da die Hersteller bei Farbe, Kontrast und Rauschunterdrückung unterschiedliche Entscheidungen treffen.

          Bei Tageslicht liefern alle diese Geräte Fotos, die den Anforderungen mehr als gerecht werden. Bei der Auswahl geht es also um die schwierigen Bedingungen: wenig Licht, starker Kontrast, Bewegung und Entfernung.

          Was bringt dir eine teurere Kamera?

          Weniger als die Werbung suggeriert – und mehr, als du denkst, sobald das Licht nachlässt. Bei Tageslicht ist der Unterschied zwischen der Mittelklasse und der Spitzenklasse weitgehend verschwunden: Ein Mittelklasse-Smartphone macht im Freien Fotos, bei denen dir nichts fehlt. Der Aufpreis bei den Spitzenmodellen steckt in drei Dingen: einem größeren Sensor, einem echten Teleobjektiv und der Beibehaltung der Schärfe bei schlechten Lichtverhältnissen und Bewegung. Wenn du hauptsächlich im Freien und im Urlaub bei schönem Wetter fotografierst, zahlst du bei den Spitzenmodellen für Qualität, die du gar nicht nutzt.

          Es gibt auch eine Grenze, an der das Smartphone an seine Grenzen stößt. Starkes Heranzoomen, sich bewegende Motive im Dunkeln und echte Schärfentiefe bleiben die Domäne einer Kamera mit großem Sensor und Wechselobjektiven. Wer das ernsthaft betreibt, kommt mit einer separaten Kamera weiter als mit dem teuersten Gerät aus dieser Übersicht.

          Warum Megapixel wenig aussagen

          Megapixel sagen wenig aus, weil man sie fast nie erreicht. Moderne Sensoren fassen Gruppen von vier oder neun Fotodioden zu einem Bildpixel zusammen – das sogenannte „Pixel-Binning“ –, wodurch ein Gerät mit einem 50- oder 200-Megapixel-Sensor standardmäßig ein Foto mit etwa 12 Megapixeln liefert. Das ist keine Sparmaßnahme, sondern eine bewusste Entscheidung: Das Zusammenfassen sorgt für weniger Bildrauschen, und das wiegt schwerer als Details, die man auf einem Smartphone-Bildschirm ohnehin nie sieht. Google wendet dies beim Pixel explizit an, wobei ein Sensor mit mehreren Dutzend Megapixeln in der Kamera-App standardmäßig ein Foto mit 12 Megapixeln liefert.

          Die Zahl auf der Verpackung sagt also vor allem etwas über das Marketing aus. Was die Qualität bestimmt, ist, wie viel Licht der Sensor insgesamt einfängt und wie die Bildverarbeitung damit umgeht.

          Zoom: optisch, periskopisch oder digital

          Nur ein Objektiv liefert echte Details. Ein Teleobjektiv bringt entfernte Motive wirklich näher, ohne dass Details hinzugefügt werden. Der Nachteil ist, dass ein solches Objektiv meist einen kleineren Sensor und eine kleinere Blende hat, wodurch es bei schlechten Lichtverhältnissen weniger gut abschneidet als die Hauptkamera. Ein Periskopobjektiv passt in ein dünnes Gehäuse, da ein Prisma das Licht um eine Vierteldrehung umlenkt. Der digitale Zoom hingegen schneidet einen Teil des Bildes heraus und ergänzt den Rest mit Software. Das ist in den letzten Jahren zwar deutlich besser geworden, aber Details, die optisch nicht vorhanden sind, können nicht hinzugefügt werden. Achten Sie also auf die Anzahl der Objektive und deren Brennweitenbereich, nicht auf den höchsten Zoomfaktor in der Werbung.

          Wie zuverlässig ist ein Kamera-Score?

          Ein Kamera-Score dient als Orientierungshilfe, nicht jedoch als endgültiges Urteil. Am bekanntesten ist der Score von DXOMARK, das Smartphone-Kameras in einer fest eingerichteten Laboraufstellung testet und dabei Teilwerte für Foto und Video vergibt. Das liefert vergleichbare Messwerte, doch es gibt drei Dinge, die man wissen sollte.

          • Die Gewichtung ist nicht öffentlich: DXOMARK bezeichnet die Umrechnung der Teilwerte in die Endnote selbst als vertraulich, sodass sich nicht nachvollziehen lässt, warum ein Gerät zwei Punkte mehr erhält.
          • Das Unternehmen verdient Geld an der Branche, die es bewertet: Es verkauft Testgeräte, Berichte und Optimierungsempfehlungen an Hersteller. DXOMARK betont, dass Bewertungen nicht käuflich sind und dass es auch Geräte von Marken testet, die keine Kunden sind, doch die Doppelrolle als Tester und Berater bleibt ein Punkt, den die Fachpresse zu Recht ansprechen.
          • Die Bewertungen sind über die Jahre hinweg nicht vergleichbar: Die Testmethode wurde mehrfach erweitert, und alte Ergebnisse werden dann neu berechnet. Außerdem endete die Skala nie bei 100: Spitzenmodelle liegen mittlerweile weit darüber, sodass ein fester Schwellenwert keine Aussagekraft mehr hat.

          Vergleichen Sie eine Bewertung daher mit anderen Maßstäben. Der Verbraucherverband kauft die Geräte selbst ein und vergibt separate Bewertungen für Foto, Selfie und Video. Das VCX-Forum veröffentlicht seine Methodik und Gewichtung öffentlich, mit dem Hinweis, dass Hersteller Mitglieder des Forums sind. Und Blindvergleiche, bei denen Personen Fotos ohne Markenangabe auswählen, ergeben oft einen anderen Sieger als ein Laborergebnis, da sie Präferenzen messen und keine Messwerte.

          Was KI mit deinem Foto macht

          Die Bildverarbeitung mit KI ist der Punkt, um den es bei der Auswahl eines Kamerahandys zunehmend geht. Die Bildverarbeitung in einem Handy verstärkt nicht nur das Vorhandene, sondern ergänzt auch das, was fehlt. Im Jahr 2023 setzte ein Test bei Samsung den Maßstab: Ein Reddit-Nutzer machte absichtlich ein unscharfes Foto vom Mond, zeigte es auf einem Bildschirm an und fotografierte es mit einem Galaxy, woraufhin das Gerät Monddetails lieferte, die im Original nicht vorhanden waren. Samsung bestritt, dass Bildmaterial überlagert wurde, beschrieb jedoch eine auf Deep Learning basierende Detailverstärkung. Damit steht fest, dass ein Smartphone Details hinzufügt, die nicht aufgenommen wurden.

          Die Branche kennzeichnet dies mittlerweile selbst. Google fügt in seinen aktuellen Pixel-Modellen jedem Foto aus der Kamera-App Herkunftsdaten gemäß dem C2PA-Standard hinzu, und Samsung unterstützt dieselben „Content Credentials“ für mit KI bearbeitete Bilder. Hinzu kommen gesetzliche Vorschriften: Die Transparenzpflichten der europäischen KI-Verordnung verlangen, dass KI-generierte oder manipulierte Ergebnisse maschinenlesbar gekennzeichnet werden. Praktische Konsequenz für deine Wahl: Achte nicht nur darauf, wie schön ein Foto ist, sondern auch darauf, wie viel das Gerät selbst erfindet und ob sich das erkennen lässt.

          Die Fachbegriffe auf einen Blick

          Wer manuell fotografieren möchte, stößt auf drei Einstellungen, die zusammen die Belichtung bestimmen.

          • ISO: die Lichtempfindlichkeit. Ein höherer Wert lässt mehr Licht durch, verursacht aber mehr Bildrauschen, daher ist ein hoher maximaler ISO-Wert kein Qualitätsmerkmal.
          • Verschlusszeit: wie lange der Sensor Licht empfängt. Eine kurze Verschlusszeit friert Bewegungen ein, eine lange Verschlusszeit fängt mehr Licht ein, erfordert aber ein stabiles Smartphone oder ein Stativ.
          • Blende: die Öffnung des Objektivs, angegeben als Blendenzahl. Eine niedrigere Zahl bedeutet eine größere Öffnung, also mehr Licht und einen unschärferen Hintergrund.

          Der Automatikmodus erledigt all dies selbst und macht seine Sache gut; die manuelle Einstellung lohnt sich vor allem bei Gegenlicht, in einem dunklen Raum oder bei einer langen Aufnahme des Sternenhimmels.

          Wie das Kamerahandy die separate Kamera verdrängte

          Das erste kommerzielle Kamerahandy war das Kyocera Visual Phone VP-210 aus dem Jahr 1999 mit einer Frontkamera, die für Videotelefonate gedacht war. Das Sharp J-SH04 vom November 2000 war das erste Modell für den Massenmarkt, mit einer Kamera auf der Rückseite und der Möglichkeit, das Bild über das Mobilfunknetz zu versenden. Letzteres war der Durchbruch, und Philippe Kahn hatte bereits im Juni 1997 gezeigt, warum: Er verband im Krankenhaus eine Digitalkamera, einen Laptop und ein Mobiltelefon miteinander und schickte das Foto seiner neugeborenen Tochter direkt an Familie und Freunde. Es war zwar nicht das erste Foto, das mit einem Handy aufgenommen wurde, aber das erste, das sofort geteilt wurde. Im Jahr 2008 verkaufte Nokia mehr Kameras als jeder andere Kamerahersteller.

          Ein Gerät aus dieser Geschichte verdient eine besondere Erwähnung, da es die oben erwähnte Megapixel-Diskussion bereits 2012 entschied: Das Nokia 808 PureView hatte 41 Megapixel, doch die gesamte Philosophie drehte sich darum, Pixel zu einem einzigen, besseren Bildpunkt zusammenzufassen. Genau das wird heute als „Pixel-Binning“ bezeichnet, und der Rest des Marktes übernahm diese Technik Jahre später.

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