Die Honor 700-Serie ahmt Xiaomi mit einem Display auf der Rückseite nach
Honor hat in China bereits das Honor 700, das 700 Pro und das 700S vorgestellt. Alle drei Smartphones verfügen über ein Display auf der Rückseite, ähnlich wie das Xiaomi 18 Pro und das 18 Pro Max. Vorbestellungen sind bereits möglich, doch Honor hält Preise und technische Daten noch unter Verschluss. Die offizielle Ankündigung wird noch in diesem Monat erwartet.
Zweiter Bildschirm auf der Kamerainsel
Honor ist nicht der Erste: Xiaomi hat bereits das Xiaomi 17 Pro und das 17 Pro Max in China mit einem Bildschirm auf der Kamerainsel ausgestattet und setzt dies beim 18 Pro und 18 Pro Max fort. Die Version von Honor ist ein kleiner quadratischer Bildschirm, und genau wie bei Xiaomi liegt seine Verwendung für Benachrichtigungen, Widgets und eine Vorschau beim Aufnehmen von Selfies mit der Hauptkamera auf der Hand. Honor hat noch nicht verraten, wie groß er ist oder was man genau damit machen kann. Wir erwarten nicht viel davon: Nach unseren eigenen Erfahrungen mit dem Xiaomi 18 Pro erwies sich ein solcher zweiter Bildschirm eher als Spielerei denn als nützliches Feature, geschweige denn als unverzichtbar.

Drei Modelle, vier Farben
Honor hat bislang noch nicht viel mehr als die Designdetails bekannt gegeben. Die Vorbestellungsseiten bestätigen, dass alle drei Modelle in denselben vier Farben (Weiß, Hellblau, Dunkelblau und Rosa) erhältlich sein werden, und geben Aufschluss über die Speicherkonfigurationen. Daraus ergibt sich eine klare Hierarchie: Das Honor 700 und das Honor 700 Pro bieten bis zu 16 GB RAM und 512 GB Speicher, während das Honor 700S maximal 12 GB RAM sowie entweder 256 GB oder 512 GB Speicher bietet und damit das Einstiegsmodell der Serie darstellt. Honor hat keine Details zu Chipsätzen, Kameras oder Akkus bekannt gegeben; was über diese Funktionen kursiert, sind vorerst nur Gerüchte.
Preise in China noch nicht bekannt
In China sind bereits Vorbestellungen möglich, sowohl direkt bei Honor als auch im Einzelhandel gegen eine geringe Gebühr. Honor hat noch keinen Preis bekannt gegeben: Auf den Produktseiten wird lediglich eine Anzahlung angezeigt, die später auf den Endpreis angerechnet wird. Wer jetzt reserviert, erhält Extras wie kostenlose Ohrhörer und einen einjährigen Bildschirmschutz. Die vollständige Ankündigung mit Preisen und technischen Daten wird noch in diesem Monat erwartet.
Wird die Honor 700-Serie auch in den Niederlanden erhältlich sein?
Honor bringt seine nummerierten Serien in der Regel auch nach Europa: Das Honor 600 und das Honor 600 Pro wurden hier im April auf den Markt gebracht, und davor wurden auch die 200er- und 400er-Serien veröffentlicht. Es besteht also eine reale Chance, dass das Honor 700 und das 700 Pro folgen werden, auch wenn Honor noch nichts bestätigt hat. Wenn sich das Muster der vergangenen Jahre fortsetzt, wird das 700S in China bleiben: Das 600S blieb ebenfalls dort.
Man kann auch davon ausgehen, dass sich die europäischen Versionen unterscheiden werden, und die 600er-Serie zeigt, wie stark diese Unterschiede ausfallen können. Das chinesische Honor 600 verfügt über einen 9.000-mAh-Akku, während die europäische Version mit 6.400 mAh auskommen muss – mehr als ein Viertel weniger. Honor bestätigte eine ähnliche Diskrepanz beim Magic8 Pro: 7.200 mAh in China, 6.270 mAh in der EU. Die Erklärung liegt in den Transportvorschriften für Lithium-Akkus, die den Versand hoher Kapazitäten außerhalb Chinas erschweren. Auch die Software unterscheidet sich (Google-Dienste statt chinesischer Apps), und der Preis in Europa ist aufgrund von Mehrwertsteuer, Einfuhrzöllen und lokalen Marketingkosten strukturell höher als in China. Zum Vergleich: Das Honor 600 war hier ab etwa 400 € erhältlich, während das 600 Pro mit 999 € zu Buche schlug.







