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iPhone-Duo-Kamera: Wie gut ist sie? Beispielfotos ansehen

In seiner Keynote in dieser Woche stellte Apple sein erstes faltbares iPhone vor. Es ist zugleich das teuerste iPhone aller Zeiten. Das Gerät hat jedoch etwas mit dem günstigsten iPhone der Produktreihe gemeinsam, dem iPhone 17e. Beide verfügen über eine 48-MP-Fusion-Hauptkamera.

Nahaufnahme der 48-MP-Fusion-Hauptkamera auf der Rückseite des Apple iPhone Duo

Gleiche Hauptkamera wie beim iPhone 17e, jedoch nicht dasselbe Kamerasystem

Es handelt sich um eine 48-MP-Fusion-Kamera mit einer Brennweite von 26 mm, einer Blende von f/1,6 sowie Sensor-Shift und Hybrid Focus Pixels. Der Zoom erfolgt auf dem Sensor mit bis zu 2-facher Vergrößerung, was Fotos mit 12 MP und einer Brennweite von 52 mm ergibt. Die Liste der Kameraspezifikationen ist sowohl beim iPhone Duo als auch beim iPhone 17e angegeben. Der Preisunterschied ist jedoch enorm: Das iPhone Duo ist ab 2.339 Euro erhältlich, das iPhone 17e ab 719 Euro. Was das Duo zusätzlich bietet: eine zweite 48-MP-Fusion-Kamera als Ultraweitwinkelobjektiv mit Makrofunktion sowie 4K-Video mit 120 Bildern pro Sekunde. Für die Hauptkamera selbst zahlt man also keinen Cent mehr als beim 17e.

Theoretisch machen beide Handys die gleichen Fotos, aber das muss in der Praxis nicht unbedingt der Fall sein. Denn ein großer Teil der Bildqualität wird durch die Software bestimmt. Obwohl Apple auf beiden Spezifikationsseiten angibt, Deep Fusion und Photonic Engine zu verwenden, schließen wir nicht aus, dass der A20-Pro-Chip im iPhone Duo etwas mehr Bildverarbeitung bewältigen kann als der A19-Chip im iPhone 17e.

Beispielfotos des iPhone-Duos

Und da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, zeigen wir Ihnen lieber die Fotos, die das iPhone-Duo aufgenommen hat. Sie sehen sie weiter unten. Die ersten vier wurden mit der Hauptkamera aufgenommen, die letzten beiden mit dem Ultraweitwinkelobjektiv.

Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo
Beispielfotos, aufgenommen mit der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel des Apple iPhone Duo

Die obigen Bilder stammen von Apple selbst und wurden daher unter idealsten Bedingungen von Profis aufgenommen. Zu Hause werden die Ergebnisse zweifellos weniger gut ausfallen.

Neue Kamerafunktionen dank des externen Displays

Was das Duo als Kamera von einem normalen iPhone unterscheidet, sind die beiden Bildschirme. Apple hat eine Reihe von Funktionen rund um diese entwickelt. Mit Duo Preview sieht die Person, die Sie fotografieren, sich selbst live auf dem externen Display und kann so selbst überprüfen, ob sie gut im Bildausschnitt liegt.

Duo Preview auf dem Apple iPhone Duo: Das externe Display zeigt live, wer gerade fotografiert wird

Blikvanger zeigt auf eben diesem externen Display eine Animation, die laut Apple die Aufmerksamkeit der fotografierten Person auf das Objektiv lenkt. „Slimme Foto“ nimmt automatisch ein Foto auf, sobald das Duo erkennt, dass alle bereit sind. Und da man auf dem externen Display mitverfolgen kann, macht man Selfies einfach mit den viel besseren Kameras auf der Rückseite. Ob „Blikvanger“ und „Slimme Foto“ in der Praxis so gut funktionieren, wie Apple verspricht, muss ein Test zeigen.

Blikvanger-Animation auf dem externen Display des Apple iPhone Duo

Halb aufgeklappt steht das Gerät wie ein Laptop auf dem Tisch, was Apple als Handsfree FaceTime bezeichnet; bei Duo FaceTime können Umstehende über das externe Display mitreden.

Apple iPhone Duo halb aufgeklappt auf dem Tisch während eines Handsfree-FaceTime-Anrufs

Die Selfie-Kamera unter dem Bildschirm ist die Schwachstelle

Apple hat keine Beispielfotos veröffentlicht, die mit der inneren Selfie-Kamera aufgenommen wurden. Möglicherweise aus gutem Grund. Apple nennt keine Auflösung für die Kamera unter dem inneren Bildschirm, sondern lediglich eine Blende von f/1,8 und Videoaufnahmen bis zu 1080p. Zudem bleibt die Kamera als glänzender Punkt auf dem Bildschirm sichtbar, da dort die Antireflexschicht des inneren Bildschirms fehlt, wie Hands-on-Videos zeigen.

Nahaufnahme der Selfie-Kamera unter dem inneren Bildschirm des Apple iPhone Duo
Die Selfie-Kamera unter dem Bildschirm ist nicht zum Aufnehmen von Selfies gedacht, sondern für Videoanrufe

Beispiele, die wir gesehen haben, entsprechen dem, was die Kamera unter dem Display der Galaxy Z Fold-Serie seit Jahren zeigt: nicht besonders gut. Das muss aber kein Problem sein. Man fotografiert ohnehin hauptsächlich mit den Kameras auf der Rückseite, und auf dem Außenbildschirm gibt es immer noch eine normale 12-MP-Center-Stage-Kamera für Selfies. Es bleibt also dabei, dass man diese innere Selfie-Kamera hauptsächlich für FaceTime-Videoanrufe nutzt, bei denen die Bildqualität weniger wichtig ist.

Wenn man ein Smartphone wegen der Kamera kauft, ist das Duo nicht das richtige Gerät: Die gleiche Hauptkamera findet man in einem iPhone 17e zu einem Bruchteil des Preises, und ein iPhone 17 Pro verfügt über ein echtes Teleobjektiv. Man kauft das Duo wegen des klappbaren Bildschirms.

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Martijn Rodenboog
Chefredakteur
Als Gründer von NewMobile ist Martijn für die technische und strategische Entwicklung der Plattform verantwortlich. Als IKT-Experte entwickelte er die Website seit ihrer Gründung im Jahr 2002 eigenständig und pflegt sie bis zum heutigen Tag.
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