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Beginn der Erkundung

Exklusiv: Das Fairphone Gen. 6+ wird am 18. August vorgestellt – so viel wird es kosten

Dänischer Online-Shop gibt Preisspanne anhand der EAN-Nummer bekannt

Laut Informationen aus dem Einzelhandel, die von unserer Redaktion geprüft wurden, wird Fairphone am Dienstag, dem 18. August, das Gen. 6+ vorstellen. Wir können nun auch erstmals den Preis nennen – und das ist die schlechte Nachricht: Er scheint höher zu sein als der des Standardmodells Gen. 6. Dank einer durchgesickerten Spezifikationsliste von @evleaks wissen wir nun fast genau, was Sie für dieses Geld bekommen werden.

Dies ist bereits das dritte Mal innerhalb von drei Wochen, dass wir euch exklusive Neuigkeiten zu diesem Gerät präsentieren. Ende Juli berichteten wir als Erste , dass Fairphone an einem Gen. 6+ arbeitet mit 12 GB RAM und der neuen Farbe „Cobalt Blue“ arbeitet. Letzte Woche folgten die ersten Bilder. Jetzt wissen wir auch, wann es erscheint: Dienstag, 18. August.

Wir wissen noch nicht genau, ob das Gerät bereits an diesem Tag käuflich erhältlich sein wird. Auf jeden Fall wird es nicht mehr lange dauern, da der erste Online-Shop das Gen. 6+ bereits in sein Sortiment aufnimmt. Und damit kommen wir zum Preis.

Draufsicht auf das Fairphone Gen. 6+ in Kobaltblau, schräg
Das Fairphone Gen. 6+ in Kobaltblau wird am 18. August offiziell vorgestellt

Fairphone Gen. 6+ (voraussichtlicher) Preis

Anhand der EAN-Nummer – dem Barcode, den Geschäfte zur Registrierung von Produkten verwenden – haben wir das Fairphone Gen. 6+ in einem dänischen Online-Shop gefunden. Dort ist das Gerät im System für 5.121 dänische Kronen gelistet, was umgerechnet etwa 685 € entspricht. Wichtiger Hinweis: In Dänemark beträgt die Mehrwertsteuer 25 %, in den Niederlanden hingegen 21 %. Berücksichtigt man dies, beläuft sich der Preis für den niederländischen Markt auf etwa 665 €.

Zudem sieht ein solcher rauer, nicht gerundeter Betrag wie ein automatisch umgerechneter Preis aus einem Produkt-Feed aus. Wir betrachten dies daher als Preisindikation und nicht als definitive Tatsache. Doch dieser Hinweis steht nicht allein: Der normalerweise gut informierte französische Leaker billbil-kun erwähnte kürzlich über Dealabs einen empfohlenen Verkaufspreis von 649 € erwähnt. Beide Hinweise deuten in dieselbe Richtung: irgendwo zwischen 650 € und 690 €.

Zum Vergleich: Das Fairphone Gen. 6 kam letztes Jahr für 599 € auf den Markt und schwankt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels zwischen 519 € und 527 €. Für die Gen. 6+ werden Sie wahrscheinlich mehr als 130 € zusätzlich zu dem zahlen, was die Standardversion der Gen. 6 derzeit kostet. Dies scheint die Befürchtungen zu bestätigen, die wir bereits Ende Juli geäußert hatten: Der weltweite Mangel an Speicherchips, verursacht durch den KI-Boom, führt zu einem höheren Preis.

Vollständige Spezifikationen über @evleaks durchgesickert

Was man für dieses Geld bekommt, muss man kaum noch erraten. Der üblicherweise zuverlässige Leaker Evan Blass, besser bekannt als @evleaks, hat diese Woche auf X die vollständige Spezifikationsliste für das Gen. 6+ veröffentlicht. Die einzigen Unterschiede sind fett gedruckt: ein Snapdragon 7s Gen 4, 12 GB RAM und Android 16.

Technische Spezifikationsliste Fairphone Gen. 6+ via @evleaks
Nur die fettgedruckten Zeilen unterscheiden sich vom Standard-Gen. 6: der Chip, der Arbeitsspeicher und die Android-Version

Dieser Chip soll im Vergleich zum Snapdragon 7s Gen 3 in der Standardversion Gen. 6 eine um etwa 7 Prozent höhere Rechen- und Grafikleistung bieten und über eine schnellere NPU für KI-Aufgaben verfügen. Bislang ist noch nichts offiziell, aber da mehrere Quellen dasselbe berichten, kann man vorsichtig davon ausgehen, dass dies zutrifft.

Was bekommt man sonst noch für den Aufpreis? Praktisch nichts, wie die Liste bestätigt: Das Display, der Akku und die Kameras sind identisch mit denen der Standardversion Gen. 6, ebenso wie der 256-GB-Speicher. Die Rechnung ist einfach: Die zusätzlichen 130 € zahlen Sie hauptsächlich für 4 GB mehr RAM und einen schnelleren Chip – sowie für die neue Farbe „Cobalt Blue“, falls Ihnen diese gefällt.

Braucht man 12 GB?

Es bleibt die Frage, ob man diesen Aufpreis zahlen sollte. Für den täglichen Gebrauch – man denke an WhatsApp, Online-Banking, Navigation und das Fotografieren – sind 8 GB mehr als ausreichend: Android parkt Apps, die man gerade nicht nutzt, ordentlich im Speicher und ruft sie innerhalb einer Sekunde wieder ab. Die zusätzlichen 4 GB werden Sie nur bemerken, wenn Sie intensives Multitasking betreiben, anspruchsvolle Spiele spielen oder KI-Funktionen wie Gemini nutzen, die direkt auf dem Gerät laufen. Der durchschnittliche Fairphone-Käufer entscheidet sich für Nachhaltigkeit und eine langfristige Update-Politik, nicht für Top-Spezifikationen.

Fairphone jetzt kaufen oder warten?

Wenn Sie sich in diesem Alltagsnutzungsprofil wiedererkennen, können Sie getrost zum aktuellen Fairphone Gen. 6 greifen. Der Preis ist seit der Markteinführung bereits deutlich gesunken und könnte nach dem 18. August noch weiter rabattiert werden; daher könnte es sich sogar lohnen, bis zu diesem Tag zu warten. Wenn Sie sich den zusätzlichen Spielraum für Apps und KI wünschen – oder einfach nur die blaue Farbe –, müssen Sie nur noch ein paar Tage warten, bis Fairphone selbst alle Details bekannt gibt.

Es gibt noch eine weitere Gruppe, für die der 18. August ein wichtiges Datum ist: die Besitzer des Fairphone 3 und des 3+. In diesem Monat endet der Software-Support für diese Geräte. Wenn Sie noch eines dieser Geräte nutzen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich für ein Nachfolgemodell zu entscheiden: das aktuelle Gen. 6 zum besten Preis oder – ab Dienstag – die Gen. 6+ mit mehr RAM.

Quelle der technischen Daten: Evan Blass (@evleaks) via X

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Martijn Rodenboog
Chefredakteur
Als Gründer von NewMobile ist Martijn für die technische und strategische Entwicklung der Plattform verantwortlich. Als IKT-Experte entwickelte er die Website seit ihrer Gründung im Jahr 2002 eigenständig und pflegt sie bis zum heutigen Tag.
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